KODE®/KODE®X
Das KODE®/KODE®X-Verfahrenssystem ist ein Instrument zur Diagnose und Entwicklung beruflicher Handlungskompetenzen von Einzelpersonen, Teams und Organisationen.
Entwicklung: Entwickelt von Prof. Dr. John Erpenbeck und Prof. Dr. Volker Heyse zwischen 1996 und 1998. Anfang 2008 folgte mit KODE®X der sogenannte Kompetenzexplorer als organisationsseitige Erweiterung. Verlag/Lizenzierung: proprietäres System, Lizenztrainer-Ausbildung über die KODE GmbH; Fachliteratur v. a. im Waxmann-Verlag.
| Dimension | Kürzel |
|---|---|
| Personale Kompetenz | P |
| Aktivitäts- und Handlungskompetenz | A |
| Fachlich-Methodische Kompetenz | F |
| Sozial-Kommunikative Kompetenz | S |
Auf diesen vier Grundkompetenzen basiert der KompetenzAtlas mit insgesamt 64 Teilkompetenzen, die aus einer mehrstufigen empirischen Zuordnungsstudie von über 300 Kompetenzbegriffen hervorgingen.
KODE® vs. KODE®X
Während der Ausgangspunkt bei KODE® immer das Individuum ist, ist der Ausgangspunkt bei KODE®X die Organisation. KODE®X ermöglicht die Ableitung rollenbezogener Kompetenz-Sollprofile und den Abgleich mit individuellen Ist-Profilen.
Format
Fragebogen zur Selbst- und/oder Fremdeinschätzung, Bearbeitungszeit ca. 20 Minuten. Das Verfahren erfasst die vier Grundkompetenzen in drei Differenzierungsstufen – darunter auch das Kompetenzverhalten unter normalen vs. schwierigen Arbeitsbedingungen. Auswertung softwaregestützt, Ergebnis als mehrseitiges individuelles Gutachten. Papier- und Online-Variante verfügbar.
Gütekriterien
Der DIN-Forderung nach Objektivität, Reliabilität und Validität wird nach Angaben der Autoren Rechnung getragen.
Einsatzfelder
- Personalentwicklung
- Führungskräfteentwicklung
- Potenzialanalyse
- Teamentwicklung
- Recruiting
- Hochschulkontext